Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Vermittlungsbedingungen der Bergzeit GmbH
sowie
Allgemeine Reise- bzw. Leistungsbedingungen der von Bergzeit GmbH vermittelten Pauschalreiseveranstalter sowie touristischen Tages- und Einzelleistungsanbieter

Die Bergzeit GmbH mit Sitz in der Georg-Kaindl-Straße 1, 83624 Otterfing (nachfolgend bezeichnet als BERGZEIT) betreibt eine Buchungsplattform für Berg- und Outdoorpauschalreisen im Rahmen der Webpräsenzen von BERGZEIT via Internet und Apps (nachfolgend die „Plattform“).
Interessierte Verbraucherkunden und Gruppenanmelder erhalten über die Buchungsstrecke auf der Plattform die Möglichkeit, Pauschalreiseangebote von Pauschalreiseveranstaltern sowie touristische Leistungen von touristischen Einzel- und Tagesleistungsanbietern in Destinationen auf der ganzen Welt zu finden und zu buchen. Diese Leistungsanbieter werden nachfolgend gesammelt bezeichnet als „REISEVERANSTALTER BZW LEISTUNGSANBIETER“.
BERGZEIT tritt im Rahmen der Plattform nicht selbst als Pauschalreiseveranstalter bzw. touristischer Leistungsanbieter auf. Vielmehr werden die abgeschlossenen Pauschaleise- und touristische Leistungsverträge von BERGZEIT - handelnd als Vermittler und Handelsvertreter - im Namen und im Auftrag des jeweiligen REISEVERANSTALTERS BZW. LEISTUNGSANBIETERS mit dem Verbraucherkunden und Gruppenanmelder abgeschlossen.
Verbraucherkunden und Gruppenanmelder werden nachstehend entweder als „ Kunde“ und/oder als „Reisender“ bezeichnet
Vor diesem Hintergrund sind die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen unterteilt in

Teil I. Allgemeine Vermittlungsbedingungen der BERGZEIT GmbH
und
Teil II. Allgemeine Reise- bzw. Leistungsbedingungen der über die Plattform von BERGZEIT anbietenden REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER

Sie gelten, soweit wirksam vereinbart, für die Vermittlung und Buchungsabwicklung (Teil I) und die Erbringung (Teil II) von Pauschalreise- bzw. touristischen Leistungsverträgen sowie von touristischen Einzel- und Tagesreiseleistungsverträgen, bei denen Buchungsgrundlage die auf der Plattform von BERGZEIT dargestellten Leistungsangebote sind.

Teil I. Allgemeine Vermittlungsbedingungen der BERGZEIT GmbH

1. Rechtliche Stellung von BERGZEIT

1.1. BERGZEIT ist Betreiberin der Plattform. Soweit BERGZEIT Pauschalreisen, Tagesreiseleistungen oder touristische Einzelleistungen vermittelt, hat sie zusätzlich die Stellung eines Pauschalreisevermittlers gem. § 651v BGB bzw. eines Vermittlers von touristischen Leistungen. BERGZEIT ist jedoch in keinem Fall Vertragspartner des im Buchungsfalle zu Stande kommenden Pauschalreise- bzw. touristischen Leistungsvertrages. BERGZEIT haftet daher nicht für Angaben der REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER zu Preisen und Leistungen, für die Leistungserbringung selbst sowie für etwaige Reise- bzw. Leistungsmängel.

1.2. BERGZEIT ist von den REISEVERANSTALTERN BZW. LEISTUNGSANBIETERN ermächtigt, die Reise- bzw. Leistungsverträge unter Einbeziehung der Reise- bzw. Leistungsbedingungen gem. Teil II zu vermitteln.

1.3. Eine etwaige Haftung von BERGZEIT aus dem Vermittlungsvertrag und aus gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere nach zwingenden Vorschriften über Teledienste und den elektronischen Geschäftsverkehr bleibt hiervon unberührt.

2. Vermittlung von Pauschalreise- und touristischen Leistungsverträgen

2.1.  Auf der Plattform werden Pauschalreisen und touristische Einzel- und Tagesreiseleistungen diverser REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER angeboten, die dem Kunden zur Auswahl stehen. 

2.2. Wählt der Kunde eines der Pauschalreise bzw. touristischen Leistungsangebote aus, wird die jeweilige in die Buchungsstrecke auf der BERGZEIT Plattform eingebunden. Es stellt kein Angebot im Sinne einer Willenserklärung zum Vertragsschluss dar und ist für den REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER unverbindlich.

2.3. Aus dem Reise- bzw. Leistungsangebot, das der Kunde dementsprechend im Rahmen der Buchungsstrecke auf der BERGZEIT-Plattform vorfindet, ergeben sich die wesentlichen sowie gesetzlich vorgeschriebenen Leistungsinformationen (nachfolgend bezeichnet als „Leistungsinformationen“).

2.4. Bei Pauschalreiseangeboten werden hier die gesetzlich vorgeschriebenen vorvertraglichen Informationen über wesentliche Eigenschaften der Reiseleistungen, den Reisepreis und alle zusätzlichen Kosten, die Zahlungsmodalitäten, die Mindestteilnehmerzahl und die Stornopauschalen (gem. Artikel 250 § 3 Nummer 1, 3 bis 5 und 7 EGBGB) zur Reise des REISEVERANSTALTERS (nachfolgend bezeichnet als „Leistungsinformationen“) dargestellt.

2.5. Auf Grundlage dieser Leistungsinformationen kann der Kunde seine Reise- bzw. die Leistungsbuchung verbindlich vornehmen.

2.6. Mit Betätigung des Buttons (der Schaltfläche) "zahlungspflichtig buchen“ bietet der Kunde BERGZEIT den Abschluss des Pauschalreise- bzw. itouristischen Leistungsvertrages verbindlich an. An dieses Vertragsangebot ist der Kunde mit Betätigung des Buttons und der somit ausgelösten Absendung seiner elektronischen Vertragserklärung gebunden.

2.7. Die Reise- bzw. Buchungsbestätigung übermittelt BERGZEIT dem Kunden – wiederum als bevollmächtigter Vermittler und Handelsvertreter des REISEVERANSTALTERS BZW. LEISTUNGSANBIETERS - sofort nach Vornahme der Buchung des Kunden durch Betätigung des Buttons "zahlungspflichtig buchen“. Dies geschieht durch unmittelbare Übermittlung der Reise- bzw. Buchungsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger als E-Mail-Anhang an die E-Mail-Adresse, die der Kunde im Rahmen seiner Registrierung auf der BERGZEIT Plattform angegeben hat. Der Pauschalreise- bzw. Leistungsvertrag kommt unmittelbar mit Zugang dieser Reise- bzw. Buchungsbestätigung beim Kunden zu Stande.

2.8. BERGZEIT weist darauf hin, dass nach den gesetzlichen Vorschriften (§§ 312 Abs. 7, 312g Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 BGB) bei Pauschalreise- bzw. touristischen Leistungsverträgen nach § 651a und § 651c BGB, die im Fernabsatz (z.B. über Onlinedienste) abgeschlossen wurden, kein Widerrufsrecht besteht, sondern lediglich die gesetzlichen Rücktritts- und Kündigungsrechte, insbesondere das Rücktrittsrecht gemäß Ziff. 3) der Reise- und Leistungsbedingungen (Teil II). Ein Widerrufsrecht besteht jedoch, wenn der Vertrag über Reiseleistungen nach § 651a BGB außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen worden ist, es sei denn, die mündlichen Verhandlungen, auf denen der Vertragsschluss beruht, sind auf vorhergehende Bestellung des Verbrauchers geführt worden; im letztgenannten Fall besteht ein Widerrufsrecht ebenfalls nicht.

3. Bezahlung

3.1. Die Zahlungsabwicklung erfolgt durch einen von BERGZEIT beauftragten lizensierten Zahlungsdienstleister. Insofern ist BERGZEIT vom REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER bevollmächtigt, diesen Zahlungsdienstleister mit der Entgegennahme bzw. Einziehung von Kundengeldern als Inkassobeauftragter des REISEVERANSTALTERS BZW. LEISTUNGSANBIETERS zu bevollmächtigen. Mit vollständiger Zahlung des Reise- bzw. Leistungspreises an den jeweils von BERGZEIT bevollmächtigten Zahlungsdienstleister hat der Kunde seine Zahlungsverpflichtung aus dem Reise- bzw. Leistungsvertrag erfüllt, unabhängig davon, ob und inwieweit diese Zahlungen in weiterer Folge an den REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER weitergeleitet werden.

3.2. Bei Pauschalreiseverträgen gilt:

a) Sämtliche Kundenzahlungen sind abgesichert durch einen wirksamen Absicherungsvertrag und werden ausnahmslos gegen Übergabe eines Sicherungsscheins mit Namen und Kontaktdaten des Absicherers in klarer, verständlicher und hervorgehobener Weise im Rahmen des Versands der Reisebestätigung nach Maßgabe der Vorschriften in § 651r BGB entgegengenommen.

b) Nach Vertragsabschluss wird gegen Aushändigung des Sicherungsscheines eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises zur Zahlung fällig. Die Restzahlung wird 30 Tage vor Reisebeginn fällig, sofern der Sicherungsschein übergeben ist. Bei Buchungen kürzer als 30 Tage vor Reisebeginn ist der gesamte Reisepreis sofort zahlungsfällig.

c) Leistet der Kunde den Reisepreis nicht oder nicht vollständig innerhalb der vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, obwohl der REISEVERANSTALTER zur ordnungsgemäßen Erbringung der vertraglichen Leistung bereit und in der Lage ist, seine gesetzlichen Informationspflichten erfüllt hat und kein gesetzliches oder vertragliches Aufrechnungs- oder Zurückbehaltungsrecht des Kunden besteht und hat der Kunde den Zahlungsverzug zu vertreten, so ist der REISEVERANSTALTER berechtigt, nach Mahnung mit angemessener Fristsetzung und nach Ablauf dieser Frist vom Pauschalreise- bzw. Leistungsvertrag zurückzutreten und den Kunden mit Rücktrittskosten gemäß Ziffer 3 der Reise- bzw. Leistungsbedingungen des REISEVERANSTALTERS (Teil II) zu belasten.

3.3. Bei Verträgen über touristische Einzel- und Tagesleistungen gilt:

a) Nach Vertragsabschluss wird der Gesamtpreis der touristischen Einzel- oder Tagesleistung fällig gestellt.

b) Ist der LEISTUNGSANBIETER zur Erbringung der vertraglichen Leistungen bereit und in der Lage und besteht seitens des Kunden gegenüber dem LEISTUNGSANBIETER bzw. BERGZEIT kein gesetzliches oder vertragliches Aufrechnungs- oder Zurückbehaltungsrecht, sind der LEISTUNGSANBIETER bzw. BERGZEIT als dessen Vertreter, soweit vereinbarte Zahlungen mit Verschulden des Kunden trotz Mahnung mit angemessener Fristsetzung nicht innerhalb der vereinbarten Fälligkeitszeitpunkt gezahlt werden, berechtigt, vom Leistungsvertrag zurückzutreten und den Kunden mit Rücktrittskosten gemäß Ziffer 3 der Leistungsbedingungen des LEISTUNGSANBIETERS (Teil II) zu belasten. Diese Rechte stehen dem LEISTUNGSANBIETER und BERGZEIT nicht zu, wenn der Kunde bzw. Auftraggeber einen etwaigen Zahlungsverzug nicht zu vertreten hat.

4. Gewährleistung und Haftung von BERGZEIT

4.1. BERGZEIT übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Daten, die vom REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER auf der BERGZEIT-Plattform und im Rahmen der dort befindlichen Buchungsstrecke bereitgestellt werden.

4.2. BERGZEIT übernimmt die Gewährleistung für die Richtigkeit angezeigter Leistungsinformationen auf der BERGZEIT-Plattform nur, soweit BERGZEIT Leistungsinformationen, die sie über den Reise- bzw. Leistungsvorschlag vom REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER erhalten hat, entweder nicht vollständig und/oder nicht korrekt auf der BERGZEIT-Plattform wiedergegeben hat oder soweit BERGZEIT bei Anwendung der erforderlichen Sorgfalt hätte erkennen müssen, dass die vom REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER zur Vermittlung auf der BERGZEIT-Plattform übermittelten Leistungsinformationen fehlerhaft waren. Unberührt hiervon bleiben im Zuge der Vermittlung von Pauschalreisen (nicht bei sonstigen touristischen Leistungsverträgen) die Informationspflichten von BERGZEIT aus § 651v Abs. 1, Art 250 § 3 EGBGB sowie zur Übergabe des gem. Art 250 §§ 1 und 2 EGBGB erforderlichen Formblatts zur Unterrichtung des Reisenden bei einer Pauschalreise (nicht bei sonstigen touristischen Leistungsverträgen) zur entsprechenden Informierung des Kunden sowie im Rahmen der gem. Art. 250 § 6 EGBGB erforderlichen Buchungsbestätigung.

4.3. Bis zur verbindlichen Kundenbuchung durch Betätigung des Buttons (der Schaltfläche) "zahlungspflichtig buchen“ haftet BERGZEIT nicht für das Zustandekommen des Reise- bzw. touristischen Leistungsvertrags mit dem zu vermittelnden REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER.

4.4. Die nachstehenden Regelungen dieser Ziffer 4.4 gelten nur bei Pauschalreisen: Sofern BERGZEIT die Pauschalreise eines REISEVERANSTALTERS vermittelt, der seinen Geschäftssitz außerhalb der EU und des europäischen Wirtschaftsraums hat gilt: Solange BERGZEIT den Nachweis führen kann, dass der REISEVERANSTALTER seinen Verpflichtungen aus den gesetzlichen Bestimmungen der §§ 651i-t BGB ordnungsgemäß nachgekommen ist, haftet BERGZEIT ohne ausdrückliche diesbezügliche Vereinbarung oder Zusicherung bezüglich der vermittelten Reise selbst nicht für Mängel der Leistungserbringung und Personen- oder Sachschäden, die dem Reisenden im Zusammenhang mit der vermittelten Reise entstehen.

4.5. Eine etwaige eigene Haftung von BERGZEIT aus der schuldhaften Verletzung von Pflichten bei der Vermittlung von Reise- bzw. Leistungsverträgen bleibt von den vorstehenden Bestimmungen unberührt.

4.6. Ebenso unberührt bleibt etwaige eigene Haftung von BERGZEIT aus der schuldhaften Verletzung von Vermittlerpflichten sowie bei der Vermittlung von Pauschalreisen (nicht bei Einzel- und Tagesleistungen) die Haftung nach § 651x BGB.

5. Mängelanzeigen und sonstige Erklärungen des Kunden

5.1. BERGZEIT gilt als vom jeweils vermittelten REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER bevollmächtigt, Mängelanzeigen sowie andere Erklärungen des Kunden/Reisenden bezüglich der Erbringung der Pauschalreise bzw. der touristischen Leistung entgegenzunehmen.

5.2. BERGZEIT wird den jeweiligen vermittelten REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER unverzüglich von solchen Erklärungen des Reisenden in Kenntnis setzen.

5.3. Bezüglich etwaiger Ansprüche des Kunden gegenüber den vermittelten REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER besteht keine Pflicht von BERGZEIT zur Beratung über Art, Umfang, Höhe, Anspruchs-voraussetzungen und einzuhaltende Fristen oder sonstige rechtliche Bestimmungen.

6. Hinweis zu Versicherungen

6.1. Im Preis der vermittelten Reise- bzw. Leistungsverträge sind grundsätzlich keine Versicherungen inbegriffen. Der Kunde ist selber für einen genügenden Versicherungsschutz verantwortlich.

6.2. Die Plattform weist auf die Möglichkeit hin, zur Minimierung des Kostenrisikos bei Stornierungen durch den Kunden eine Reiserücktrittskostenversicherung abzuschließen. Der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung wird grundsätzlich empfohlen.

6.3. Der Kunde wird ferner darauf hingewiesen, dass die ihm durch einen (auch unverschuldeten) Abbruch der Reise nach Antritt der Reise entstehenden Kosten nur durch eine besondere Reiseabbruchversicherung abgedeckt werden können und nicht durch eine gewöhnliche Reiserücktrittskostenversicherung abgedeckt sind. Eine solche Reiseabbruchversicherung ist in der Regel gesondert abzuschließen.

6.4. BERGZEIT empfiehlt zusätzlich, bei Reisen ins Ausland auf ausreichenden Auslandskrankenversicherungsschutz zu achten.

7. Datenschutz

7.1. BERGZEIT erhebt und verwendet personenbezogene Daten von Nutzern im erforderlichen Umfang.

7.2. Soweit BERGZEIT in die Kommunikation zwischen dem Kunden und einem REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER zur Unterstützung des Abschlusses eines Reise- bzw. Leistungsvertrags eingeschaltet wird, werden die für den Reise- bzw. Leistungsvertrag erforderlichen Daten an den jeweiligen REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER übermittelt. Dieser verarbeitet und nutzt die Daten zum Zweck der Vertragsanbahnung, des Vertragsabschlusses und der Durchführung des Vertrages in eigener Verantwortung. Die Identität des jeweiligen REISEVERANSTALTERS BZW. LEISTUNGSANBIETERS ergibt sich aus den Leistungsangaben im Rahmen der Buchungsstrecke auf der Plattform und aus der dem Kunden übermittelten Reise- bzw. Buchungsbestätigung.

7.3. Weitere Informationen finden Sie in den Datenschutzbestimmungen von BERGZEIT unter https://erlebnis.bergzeit.de/datenschutz/

8. Alternative Streitbeilegung; Rechtswahl- und Gerichtsstandvereinbarung; Sonstige Bestimmungen

8.1. BERGZEIT weist im Hinblick auf das Gesetz über Verbraucherstreitbeilegung darauf hin, dass BERGZEIT nicht an einer freiwilligen Verbraucherstreitbeilegung teilnimmt. Sofern eine Verbraucherstreitbeilegung nach Veröffentlichung dieser Vermittlerbedingungen für BERGZEIT verpflichtend würde, informiert BERGZEIT die Verbraucher hierüber in geeigneter Form. BERGZEIT weist für alle Vermittlungsverträge, die im elektronischen Rechtsverkehr geschlossen wurden, auf die europäische Online-Streitbeilegungs-Plattform http://ec.europa.eu/consumers/odr/ hin.

8.2. Für Kunden, die nicht Angehörige eines Mitgliedstaats der Europäischen Union oder Schweizer Staatsbürger sind, wird für das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und BERGZEIT die ausschließliche Geltung des deutschen Rechts vereinbart. Solche Kunden können BERGZEIT ausschließlich an deren Sitz verklagen.

8.3. Für Klagen von BERGZEIT gegen Kunden, bzw. Vertragspartner des Vermittlungsvertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz von BERGZEIT vereinbart.

Betreiber der Plattform und vermittelnder Handelsvertreter der REISEVEREANSTALTER ist:

BERGZEIT GmbH

  • Registergericht München HRB 163498

  • Geschäftsführer: Martin Stolzenberger, Markus Zabel

  • Geschäftssitz: Georg-Kaindl-Straße 1 | 83624 Otterfing

  • Telefon: +49 8024 46794 274

  • Telefax: +49 151 46360304

  • E-Mail: service@bergzeit.de

  • bergzeit.de

Teil II.

Allgemeine Reise- bzw. Leistungsbedingungen der der über die Plattform von BERGZEIT anbietenden REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER

Diese Allgemeinen Reise- bzw. Leistungsbedingungen finden -soweit wirksam vereinbart- auf alle Verträge zwischen den Nutzern der BERGZEIT Plattform und den REISEVERANSTALTERN BZW. LEISTUNGSANBIETERN Anwendung, deren Pauschalreise bzw. touristische Leistungsangebote dort dargestellt werden. Sie werden damit im Buchungsfall Inhalt des zwischen dem Kunden und dem jeweiligen REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER des bei Vertragsschluss zu Stande kommenden Pauschalreise- bzw. Leistungsvertrages. Sie ergänzen die gesetzlichen Vorschriften der §§ 651a - y BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und der Artikel 250 und 252 des EGBGB (Einführungsgesetz zum BGB) und füllen diese aus.

1. Abschluss des Pauschalreise- bzw. Leistungsvertrages und Bezahlung

1.1. Der Abschluss von Pauschalreise- bzw. touristischen Leistungsverträgen erfolgt ausschließlich durch Vermittlung von BERGZEIT im Rahmen der Buchungsstrecke auf der BERGZEIT Plattform. BERGZEIT handelt insoweit als bevollmächtigter Handelsvertreter und Vermittler des REISEVERANSTALTERS BZW. LEISTUNGSANBIETERS. Im Übrigen wird verwiesen auf Ziffer 2 der Vermittlungsbedingungen der BERGZEIT GmbH (Teil I).

1.2. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über einen von BERGZEIT beauftragten lizensierten Zahlungsdienstleister, der als Inkassobevollmächtigter des REISEVERANSTALTERS BZW. LEISTUNGSANBIETERS handelt. Im Übrigen wird verwiesen auf Ziffer 3 der Vermittlungsbedingungen der BERGZEIT GmbH (Teil I).

2. Änderungen von Vertragsinhalten vor Reise- bzw. Leistungsbeginn, die nicht den Reise- bzw. Leistungspreis betreffen

2.1. Abweichungen wesentlicher Eigenschaften von Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Pauschalreise- bzw. Leistungsvertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und vomREISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind dem REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER vor Reise- bzw. Leistungsbeginn gestattet, soweit die Abweichungen unerheblich sind und den Gesamtzuschnitt der Reise bzw. Leistung nicht beeinträchtigen.

2.2. Der REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. auch durch Email, SMS oder Sprachnachricht) klar, verständlich und in hervorgehobener Weise zu informieren.

2.3. Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Eigenschaft einer Leistung oder der Abweichung von besonderen Vorgaben des Kunden, die Inhalt des Pauschalreise- bzw. Leistungsvertrags geworden sind, ist der Kunde berechtigt, innerhalb einer vom REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER gleichzeitig mit Mitteilung der Änderung gesetzten angemessenen Frist entweder die Änderung anzunehmen oder unentgeltlich vom Pauschalreise- bzw. Leistungsvertrag zurückzutreten. Erklärt der Kunde nicht innerhalb der vom REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER gesetzten Frist ausdrücklich gegenüber diesem den Rücktritt vom Pauschalreise- bzw. Leistungsvertrag, gilt die Änderung als angenommen.

2.4. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Hatte der REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER für die Durchführung der geänderten Leistung bzw. Reise bzw. einer eventuell angebotenen Ersatzleistung oder Ersatzreise bei gleichwertiger Beschaffenheit zum gleichen Preis geringere Kosten, ist dem Kunden der Differenzbetrag entsprechend § 651m Abs. 2 BGB zu erstatten.

3. Rücktritt durch den Kunden vor Reise- bzw. Leistungsbeginn/Stornokosten

3.1. Der Kunde kann jederzeit vor Reise- bzw. Leistungsbeginn vom Pauschalreise- bzw. Leistungsvertrag zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber dem REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER unter der jeweils in der Buchungs- bzw. Reisebestätigung angegebenen Anschrift zu erklären. Der Rücktritt kann auch BERGZEIT gegenüber erklärt werden. Dem Kunden wird empfohlen, den Rücktritt in Textform zu erklären.

3.2. Beim Rücktritt des Kunden von einem Pauschalreisevertrag gilt folgendes:

a) Tritt der Kunde vor Reise- bzw. Leistungsbeginn zurück oder tritt der Kunde die Reise nicht an, so verliert der REISEVERANSTALTER den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann der REISEVERANSTALTER eine angemessene Entschädigung verlangen, soweit der Rücktritt nicht vom REISEVERANSTALTER zu vertreten ist. Der REISEVERANSTALTER kann keine Entschädigung verlangen, soweit am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen; Umstände sind unvermeidbar und außergewöhnlich, wenn sie nicht der Kontrolle der Partei, die sich hierauf beruft, unterliegen, und sich ihre Folgen auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären.

b) Der REISEVERANSTALTER hat die nachfolgenden Entschädigungspauschalen unter Berücksichtigung des Zeitraums zwischen der Rücktrittserklärung und dem Reise- bzw. Leistungsbeginn sowie unter Berücksichtigung der erwarteten Ersparnis von Aufwendungen und des erwarteten Erwerbs durch anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen festgelegt. Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung wie folgt mit der jeweiligen Stornostaffel berechnet:

-bis zum 30. Tag vor Reiseantritt 20%

-ab dem 29. Tag vor Reiseantritt 50%

-ab dem 14. Tag vor Reiseantritt 90%

-ab dem 03. Tag vor Reiseantritt oder

-bei Nichtantritt der Reise 100% des Reisepreises

c) Dem Kunden bleibt es in jedem Fall unbenommen, dem REISEVERANSTALTER nachzuweisen, dass dem REISEVERANSTALTER überhaupt kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist, als die von REISEVERANSTALTER geforderte Entschädigungspauschale.

d) Eine Entschädigungspauschale gem. Ziffer 3. 2 b. gilt als nicht festgelegt und vereinbart, soweit der REISEVERANSTALTER nachweist, dass der REISEVERANSTALTER wesentlich höhere Aufwendungen entstanden sind, als der kalkulierte Betrag der Pauschale gemäß Ziffer 3.2b. In diesem Fall ist der REISEVERANSTALTER verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und des Erwerbs einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu begründen.

e) Ist der REISEVERANSTALTER infolge eines Rücktritts zur Rückerstattung des Reisepreises verpflichtet, bleibt §651h Abs. 5 BGB unberührt.

f) Das gesetzliche Recht des Kunden, gemäß § 651 e BGB vom REISEVERANSTALTER durch Mitteilung auf einem dauerhaften Datenträger zu verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Pauschalreise- bzw. Leistungsvertrag eintritt, bleibt durch die vorstehenden Bedingungen unberührt. Eine solche Erklärung ist in jedem Fall rechtzeitig, wenn Sie dem REISEVERANSTALTER 7 Tage vor Reise- bzw. Leistungsbeginn zugeht.

3.3. Beim Rücktritt des Kunden von einem touristischen Leistungsvertrag gilt:

a) Nehmen Kunden die vereinbarten Leistungen ganz oder teilweise nicht in Anspruch, ohne dass dies vom LEISTUNGSANBIETER zu vertreten ist, insbesondere durch Kündigung bzw. Rücktritt oder Nichterscheinen zur jeweiligen Leistungserbringung ohne Kündigung des Vertrages, obwohl der Leistungsanbieter zur Leistungserbringung bereit und in der Lage ist, so besteht kein Anspruch auf Rückerstattung bereits geleisteter Zahlungen. Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung wie folgt mit der jeweiligen Stornostaffel berechnet:

§ bis zum 30. Tag vor Reiseantritt 20%

§ ab dem 29. Tag vor Reiseantritt 50%

§ ab dem 14. Tag vor Reiseantritt 90%

§ ab dem 03. Tag vor Reiseantritt oder

§ bei Nichtantritt der Reise 100% des Reisepreises

b) Für die vereinbarte Vergütung gilt die gesetzliche Regelung (§ 615 S. 1 und 2 BGB): Die vereinbarte Vergütung ist demnach zu bezahlen, ohne dass ein Anspruch auf Nachholung der Leistung besteht. Der Leistungsanbieter hat sich jedoch auf die Vergütung ersparte Aufwendungen anrechnen zu lassen sowie eine Vergütung, die der Leistungsanbieter durch eine anderweitige Verwendung der vereinbarten Dienstleistungen erlangt oder zu erlangen böswillig unterlässt.

4. Umbuchungen

4.1. Ein Anspruch des Kunden nach Vertragsabschluss auf Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft, der Verpflegungsart, der Beförderungsart oder sonstiger Leistungen (Umbuchung) besteht nicht. Dies gilt nicht, wenn die Umbuchung erforderlich ist, weil der REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER keine, unzureichende oder falsche vorvertragliche Informationen gemäß Art. 250 § 3 EGBGB gegenüber dem Reisenden gegeben hat; in diesem Fall ist die Umbuchung kostenlos möglich.

4.2. Umbuchungswünsche des Kunden, können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Pauschalreise- bzw. Leistungsvertrag gemäß Ziffer 3 zu den Bedingungen und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen.

5. Nicht in Anspruch genommene Leistung

Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen, zu deren vertragsgemäßer Erbringung der REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER bereit und in der Lage war, nicht in Anspruch aus Gründen, die dem Reisenden zuzurechnen sind, hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reise- bzw. Leistungspreises, soweit solche Gründe ihn nicht nach den gesetzlichen Bestimmungen zum kostenfreien Rücktritt oder zur Kündigung des Reise- bzw. Leistungsvertrages berechtigt hätten. Der REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETERwird sich um Erstattung der ersparten Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt.

6. Rücktritt wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl

6.1. Bei Pauschalreisen behält sich der REISEVERANSTALTER bei Nichterreichen einer Mindestteilnehmerzahl nach Maßgabe der gesetzlichen Regelungen in § 651h Abs. 4 Nr. 1 BGB den Rücktritt vor. Bei touristischen Einzel- und Tagesleistungen behält sich der LEISTUNGSANBIETER bei Nichterreichen einer Mindestteilnehmerzahl bis 24 Stunden vor Leistungsbeginn den Rücktritt vor.

a) Die Mindestteilnehmerzahl und der späteste Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung des REISEVERANSTALTERS BZW. LEISTUNGSANBIETERS beim Kunden muss in der jeweiligen vorvertraglichen Unterrichtung des Kunden angegeben sein.

b) Der REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER hat die Mindestteilnehmerzahl und die späteste Rücktrittsfrist in der Reise- bzw. Buchungsbestätigung anzugeben.

c) Der REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER ist verpflichtet, dem Kunden gegenüber die Absage der Reise unverzüglich zu erklären, wenn feststeht, dass die Reise wegen Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt wird.

6.2. Wird die Reise bzw. die Leistung aus diesem Grund nicht durchgeführt, erhält der Kunde auf den Reise- bzw. Leistungspreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück, Ziffer 3.2 f dieses Teils II gilt entsprechend.

7. Kündigung aus verhaltensbedingten Gründen

7.1. Der REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER kann den Pauschalreise- bzw. Leistungsvertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn der Reisende ungeachtet einer Abmahnung des REISEVERANSTALTERS BZW. LEISTUNGSANBIETERS nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maß vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Dies gilt nicht, soweit das vertragswidrige Verhalten ursächlich auf einer Verletzung von Informationspflichten des REISEVERANSTALTERS BZW. LEISTUNGSANBIETERS beruht.

7.2. Kündigt der REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER, so behält der REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER den Anspruch auf den Reise- bzw. Leistungspreis; der REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die der REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETERaus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der von den Leistungsträgern gutgebrachten Beträge.

8. Obliegenheiten des Kunden/Reisenden

8.1. Reiseunterlagen

Der Kunde hat den REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER oder BERGZEIT als Reise- bzw. Leistungsvermittler, über den der Kunde die Pauschalreise bzw. Leistung gebucht hat, zu informieren, wenn der Kunde die notwendigen Reiseunterlagen (z.B. Flugschein, Hotelgutschein, Leistungsvoucher) nicht innerhalb der von REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER mitgeteilten Frist erhält.

8.2. Es obliegt dem Kunden sich vor der Buchung und vor Inanspruchnahme der Leistungen zu informieren, ob die entsprechenden Leistungen für ihn unter Berücksichtigung seiner persönlichen gesundheitlichen Disposition und seines sportlichen, insbesondere bergsteigerischen und skifahrerischen Könnens geeignet sind.

8.3. Der REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER schuldet diesbezüglich ohne ausdrückliche Vereinbarung keine besondere, insbesondere auf den jeweiligen Kunden abgestimmte, medizinische Aufklärung oder Belehrung.

8.4. Der REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER bzw. dessen Guides oder ähnlich qualifiziertes Personal können Teilnehmer bei begründeten Anzeichen, dass die Leistungen den Teilnehmer überfordern könnten, ganz oder teilweise ausschließen, wenn der Teilnehmer sich oder andere hierdurch zu gefährden droht. In diesem Fall gelten die Regelungen der Ziffer 9.

8.5. Für den Fall, dass Kunden wegen einer nicht vom REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER verschuldeten Verletzung oder Erkrankung oder auf eigenen Wunsch ausscheiden oder abbrechen gelten ebenso die Regelungen der Ziffer 9.

8.6. Die Kunden sind verpflichtet, die einwandfreie technische Funktion und Sicherheit ihrer eigenen, mitgebrachten Ausrüstung vor dem Einsatz im Rahmen von reise- bzw. leistungsvertraglich geschuldeten, geführten Berg-, Ski-, Mountainbike-, Canyoning- und Kanutouren sowie anderen alpinen Angeboten des REISEVERANSTALTERS BZW. LEISTUNGSANBIETERS zu überprüfen bzw. auf eigene Kosten überprüfen zu lassen.

8.7. REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER bzw. deren Guides können bei begründeten Anzeichen für das Vorliegen von technischen Mängeln an Ausrüstungsgegenständen des Kunden, den Einsatz dieser Ausrüstungsgegenstände durch den Kunden im Rahmen von reise- bzw. leistungsvertraglich geschuldeten, geführten Bergtouren und anderen Angeboten untersagen.

8.8. Mängelanzeige / Abhilfeverlangen bei Pauschalreisen

a) Die nachfolgenden Regelungen dieser Ziffer 8.8 gelten nur für Pauschalreisen, nicht für Einzel- und Tagesleistungen.

b) Wird eine Pauschalreise nicht frei von Reisemängeln erbracht, so kann der Reisende Abhilfe verlangen.

c) Soweit der REISEVERANSTALTER infolge einer schuldhaften Unterlassung der Mängelanzeige nicht Abhilfe schaffen konnte, kann der Reisende weder Minderungsansprüche nach § 651m BGB noch Schadensersatzansprüche nach § 651n BGB geltend machen.

d) Der Reisende ist verpflichtet, seine Mängelanzeige unverzüglich dem Vertreter des REISEVERANSTALTERS vor Ort zur Kenntnis zu geben. Ist ein Vertreter des REISEVERANSTALTERS vor Ort nicht vorhanden und vertraglich nicht geschuldet, sind etwaige Reisemängel dem REISEVERANSTALTER unter der mitgeteilten Kontaktstelle des REISEVERANSTALTERS zur Kenntnis zu bringen; über die Erreichbarkeit des Vertreters des REISEVERANSTALTERS bzw. seiner Kontaktstelle vor Ort wird in der Reise- bzw. Buchungsbestätigung unterrichtet. Der Reisende kann jedoch die Mängelanzeige auch BERGZEIT als seinem Reisevermittler, über den er die Pauschalreise gebucht hat, zur Kenntnis bringen.

e) Der Vertreter des ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Er ist jedoch nicht befugt, Ansprüche anzuerkennen.

8.9. Fristsetzung vor Kündigung bei Pauschalreisen

a) Die nachfolgenden Regelungen dieser Ziffer 8.9 gelten nur für Pauschalreisen, nicht für Einzel- und Tagesleistungen.

b) Will der Kunde/Reisende den Pauschalreise- bzw. Leistungsvertrag wegen eines Reisemangels der in § 651i Abs. (2) BGB bezeichneten Art, sofern er erheblich ist, nach § 651l BGB kündigen, hat der Kunde dem REISEVERANSTALTER zuvor eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Abhilfe vom REISEVERANSTALTER verweigert wird oder wenn die sofortige Abhilfe notwendig ist.

8.10. Gepäckbeschädigung und Gepäckverspätung bei Flugreisen; besondere Regeln & Fristen zum Abhilfeverlangen bei Pauschalreisen

  1. Die nachfolgenden Regelungen dieser Ziffer 8.10 gelten nur für Pauschalreisen, nicht für Einzel- und Tagesleistungen.

b) Der Reisende wird darauf hingewiesen, dass Gepäckverlust, -beschädigung und –verspätung im Zusammenhang mit Flugreisen nach den luftverkehrsrechtlichen Bestimmungen vom Reisenden unverzüglich vor Ort mittels Schadensanzeige („P.I.R.“) der zuständigen Fluggesellschaft anzuzeigen sind. Fluggesellschaften und der REISEVERANSTALTER können die Erstattungen aufgrund internationaler Übereinkünfte ablehnen, wenn die Schadensanzeige nicht ausgefüllt worden ist. Die Schadensanzeige ist bei Gepäckbeschädigung binnen 7 Tagen, bei Verspätung innerhalb 21 Tagen nach Aushändigung, zu erstatten.

c) Zusätzlich ist der Verlust, die Beschädigung oder die Fehlleitung von Reisegepäck unverzüglich dem REISEVERANSTALTER, seinem Vertreter bzw. seiner Kontaktstelle oder BERGZEIT als Reisevermittler anzuzeigen. Dies entbindet den Reisenden nicht davon, die Schadenanzeige an die Fluggesellschaft gemäß Buchst. a) innerhalb der vorstehenden Fristen zu erstatten.

8.11. Mängelanzeigen bei Einzel- und Tagesleistungen

a) Die nachfolgenden Regelungen dieser Ziffer 8.11 finden alleine Anwendung auf touristische Einzelleistungen und Tagesleistungen (nicht auf Pauschalreisen)

b) Der Kunde ist verpflichtet, etwaige Mängel der vereinbarten Leistung sofort gegenüber dem LEISTUNGSANBIETER anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen. Etwaige sich aus mangelhaften oder unvollständigen Leistungen des LEISTUNGSANBIETER ergebenden Ansprüche entfallen nur dann nicht, wenn diese Rüge unverschuldet unterbleibt.

c) Zu einem Abbruch bzw. einer Kündigung der Leistung nach Leistungsbeginn ist der Kunde nur dann berechtigt, wenn die Leistung des LEISTUNGSANBIETERS erheblich mangelhaft ist und diese Mängel trotz entsprechender Mängelrüge nicht abgestellt werden. Im Falle eines nicht gerechtfertigten Abbruchs bzw. einer Kündigung besteht kein Anspruch auf Rückerstattung. Gewährleistungsansprüche des Kunden im Falle einer mangelhaften Durchführung der Erlebnisleistung bleiben hiervon unberührt.

9. Besondere Regelungen im Hinblick auf alpine Gefahren und Herausforderungen

9.1. Die Bergbesteigungen erfolgen unter Leitung eines staatlich geprüften Guides oder ähnlich qualifizierten Reiseleiters. Die Reisen/Leistungen erfordern gleichwohl ein hohes Maß an Eigenverantwortung des Kunden. Es wird in diesem Zusammenhang insbesondere auf die Hinweise zu den „individuellen” Anforderungen der einzelnen Reisen/Leistungen mit „besonderen Risiken“ ausdrücklich hingewiesen.

9.2. Es bleibt dem staatlich geprüften Guide oder ähnlich qualifiziertem Reiseleiter vorbehalten, die geplanten Touren nach den Kenntnissen der Teilnehmer, nach deren technischen und konditionellen Voraussetzungen oder wegen unvorhergesehener Umstände im Rahmen der dem REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER obliegenden Fürsorge- und Verkehrssicherungspflichten abzuändern.

9.3. Zu vorgenannten unvorhergesehenen Umständen im Rahmen alpiner Gefahren zählen insbesondere, aber nicht ausschließlich: Lawinengefahr, extreme Wetterverhältnisse oder Rückkehr wegen Verletzungen eines Teilnehmers.

10. Besondere Obliegenheiten des Kunden bei Pauschalen mit ärztlichen Leistungen, Wellnessangeboten

10.1. Bei Pauschalen, welche ärztliche Leistungen, Yoga- und Wellnessangebote oder vergleichbare Leistungen beinhalten, obliegt es dem Kunden sich vor der Buchung, vor Reiseantritt und vor Inanspruchnahme der Leistungen zu informieren, ob die entsprechende Behandlung oder Leistungen für ihn unter Berücksichtigung seiner persönlichen gesundheitlichen Disposition, insbesondere eventuell bereits bestehender Beschwerden oder Krankheiten geeignet sind.

10.2. Der REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER schuldet diesbezüglich ohne ausdrückliche Vereinbarung keine besondere, insbesondere auf den jeweiligen Kunden abgestimmte, medizinische Aufklärung oder Belehrung über Folgen, Risiken und Nebenwirkungen solcher Leistungen.

10.3. Die vorstehenden Bestimmungen gelten unabhängig davon, ob der REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER nur Vermittler solcher Leistungen ist oder ob diese Bestandteile der Pauschalreiseleistungen sind.

11. Beschränkung der Haftung

11.1. Bei Pauschalreiseverträgen gilt:

a) Die vertragliche Haftung des REISEVERANSTALTERS für Schäden, die nicht aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit resultieren und nicht schuldhaft herbeigeführt wurden, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Möglicherweise darüber hinaus gehende Ansprüche nach dem Montrealer Übereinkommen bzw. dem Luftverkehrsgesetz bleiben von dieser Haftungsbeschränkung unberührt.

b) Der REISEVERANSTALTER haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. vermittelte Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen), wenn diese Leistungen in der Reise- bzw. Leistungsausschreibung und der Reise- bzw. Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe der Identität und Anschrift des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnet wurden, dass sie für den Reisenden erkennbar nicht Bestandteil der Pauschalreise des REISEVERANSTALTERS sind und getrennt ausgewählt wurden. Die §§ 651b, 651c, 651w und 651y BGB bleiben hierdurch unberührt.

  1. Soweit Leistungen wie ärztliche Leistungen, Therapieleistungen, Massagen oder sonstige Heilanwendungen oder Dienstleistungen nicht Bestandteil der Pauschalreise des REISEVERANSTALTERS sind und von diesem zusätzlich zur gebuchten Pauschale nach Ziffer 10.2 lediglich vermittelt werden, haftet der REISEVERANSTALTER nicht für Leistungserbringung sowie Personen- oder Sachschäden. Die Haftung aus dem Vermittlungsverhältnis bleibt hiervon unberührt. Soweit solche Leistungen Bestandteile der Reiseleistungen sind, haftet der REISEVERANSTALTER nicht für einen Heil- oder Kurerfolg.

11.2. Bei touristischen Einzel- und Tagesleistungen gilt:

a) Der LEISTUNGSANBIETER haftet unbeschränkt, soweit

  • der Schaden aus der Verletzung einer wesentlichen Pflicht resultiert, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht oder deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet
  • der Schaden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit resultiert.

b) Im Übrigen ist die Haftung des LEISTUNGSANBIETERS beschränkt auf Schäden, die durch den touristischen Dienstleister oder dessen Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.

c) Der LEISTUNGSANBIETER haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die während der Leistungserbringung für den Kunden erkennbar als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden.

11.3. Im Übrigen gilt:

Der REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER haftet, wenn und soweit für einen Schaden des Reisenden/Kunden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten des REISEVERANSTALTERS BZW. LEISTUNGSANBIETERS ursächlich geworden ist.

12. Geltendmachung von Ansprüchen, Adressat

12.1. Bei Pauschalreiseverträgen gilt:

a) Ansprüche nach § 651i Abs. (3) Nr. 2, 4-7 BGB hat der Kunde/Reisende gegenüber dem REISEVERANSTALTER geltend zu machen. Die Geltendmachung kann auch über BERGZEIT als dem Reisevermittler erfolgen.

b) Die in § 651 i Abs. (3) BGB aufgeführten vertraglichen Ansprüche verjähren in zwei Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte. Eine Geltendmachung in Textform wird empfohlen.

12.2. Bei touristischen Einzel- und Tagesleistungen gilt:

a) Gewährleistungsansprüche hat der Kunde gegenüber dem LEISTUNGSANBIETER geltend zu machen. Die Geltendmachung kann auch über BERGZEIT als dem Leistungsvermittler erfolgen. Insoweit gelten die allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen einschließlich der allgemeinen Verjährungsregelungen.

13. Informationspflichten des REISEVERANSTALTERS über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens bei Pauschalreisen mit Fluganteilen

13.1. Die nachstehenden Regelungen finden nur Anwendung bei Pauschalreisen mit Fluganteilen, nicht bei Einzel- und Tagesleistungen.

13.2. Der REISEVERANSTALTER informiert den Kunden bei Buchung entsprechend der EU-Verordnung zur Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens vor oder spätestens bei der Buchung über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft(en) bezüglich sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen.

13.3. Steht/stehen bei der Buchung die ausführende Fluggesellschaft(en) noch nicht fest, so ist der REISEVERANSTALTER verpflichtet, dem Kunden die Fluggesellschaft bzw. die Fluggesellschaften zu nennen, die wahrscheinlich den Flug durchführen wird bzw. werden. Sobald der REISEVERANSTALTER weiß, welche Fluggesellschaft den Flug durchführt, wird REISEVERANSTALTER den Kunden informieren.

13.4. Wechselt die dem Kunden als ausführende Fluggesellschaft genannte Fluggesellschaft, wird der REISEVERANSTALTER den Kunden unverzüglich und so rasch dies mit angemessenen Mitteln möglich ist, über den Wechsel informieren.

13.5. Die entsprechend der EG-Verordnung erstellte „Black List“ (Fluggesellschaften, denen die Nutzung des Luftraumes über den Mitgliedstaaten untersagt ist.), ist auf der Internet-Seite von BERGZEIT oder direkt über https://ec.europa.eu/info/consultations/public-consultation-eu-air-safety-list-black-list-airlines-regulationabrufbar und in den Geschäftsräumen des REISEVERANSTALTERS einzusehen.

14. Informationspflichten des REISEVERANSTALTERS bzgl. Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften bei Pauschalreisen

14.1. Die nachstehenden Regelungen finden nur Anwendung bei Pauschalreisen, nicht bei Einzel- und Tagesleistungen.

14.2. Der REISEVERANSTALTER wird den Kunden/Reisenden über allgemeine Pass- und Visaerfordernisse sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten des Bestimmungslandes einschließlich der ungefähren Fristen für die Erlangung von gegebenenfalls notwendigen Visa vor Vertragsabschluss sowie über deren evtl. Änderungen vor Reiseantritt unterrichten.

14.3. Der Kunde ist verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der behördlich notwendigen Reisedokumente, eventuell erforderliche Impfungen sowie das Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften. Nachteile, die aus der Nichtbeachtung dieser Vorschriften erwachsen, z. B. die Zahlung von Rücktrittskosten, gehen zu Lasten des Kunden/Reisenden. Dies gilt nicht, wenn der REISEVERANSTALTER nicht, unzureichend oder falsch informiert hat.

14.4. Der REISEVERANSTALTER haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Kunde den REISEVERANSTALTER mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass der REISEVERANSTALTER eigene Pflichten schuldhaft verletzt hat.

15. Besondere Regelungen im Zusammenhang mit Pandemien (insbesondere dem Corona-Virus)

15.1. Die Parteien sind sich einig, dass die vereinbarten Reiseleistungen durch die jeweiligen Leistungserbringer stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum jeweiligen Reisezeitpunkt geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen erbracht werden.

15.2. Der Kunde erklärt sich einverstanden, angemessene Nutzungsregelungen oder -beschränkungen der Leistungserbringer bei der Inanspruchnahme von Reiseleistungen zu beachten und im Falle von auftretenden typischen Krankheitssymptomen die Reiseleitung und den Leistungsträger unverzüglich zu verständigen.

16. Alternative Streitbeilegung; Rechtswahl- und Gerichtsstandvereinbarung

16.1. Der REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER weist im Hinblick auf das Gesetz über Verbraucherstreitbeilegung darauf hin, dass der REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER nicht an einer freiwilligen Verbraucherstreitbeilegung teilnimmt. Sofern eine Verbraucherstreitbeilegung nach Veröffentlichung dieser Reisebedingungen für den REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER verpflichtend würde, informiert der REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER die Verbraucher hierüber in geeigneter Form. Der REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER weist für alle Reise- bzw. Leistungsverträge, die im elektronischen Rechtsverkehr geschlossen wurden, auf die europäische Online-Streitbeilegungs-Plattform https://ec.europa.eu/consumers/odr/ hin.

16.2. Für Kunden/Reisende, die nicht Angehörige eines Mitgliedstaats der Europäischen Union oder Schweizer Staatsbürger sind, wird für das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden/Reisenden und dem REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER die ausschließliche Geltung des deutschen Rechts vereinbart. Solche Kunden/Reisende können den REISEVERANSTALTER BZW. LEISTUNGSANBIETER ausschließlich am Sitz des REISEVERANSTALTERS BZW. LEISTUNGSANBIETERS verklagen.

16.3. Für Klagen des REISEVERANSTALTERS BZW. LEISTUNGSANBIETERS gegen Kunden, bzw. Vertragspartner des Pauschalreise- bzw. Leistungsvertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz des REISEVERANSTALTERS BZW. LEISTUNGSANBIETERS vereinbart.

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