Walserweg II
Wilde Alpentouren
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Walserweg II

Von Thusis Richtung Lukmanierpass
Ort
Thusis, Kanton Graubünden, Schweiz
Dauer
7 Tage
Anspruch
Level 3
Gruppengröße
6 - 10 Personen

Beschreibung

Zwei Abschnitte unserer geführten Bergwanderung auf den Walserwegen liegen bereits hinter uns. Auf dieser Etappe geht es tief ins Wallis und ins italienische Piemont. Wir werden verwöhnt mit italienischem Essen und wunderschönen Blicken in die vergletscherte Welt der 4.000er und zum Mont Blanc. Das Matterhorn versteckt sich noch​,​ aber wir benötigen ja auf unserem letzten Abschnitt noch ein Ziel.

Von Thusis in Graubünden wandern wir durch wunderschöne Walsersiedlungen in Richtung Lukmanierpass. Wir übernachten in Walserhäuser​,​ lernen die Bünder Küche kennen und lassen uns von der Greina-Hochebene sowie vom Übergang über den Fuorcla da Lavaz in den Bann ziehen. Eine Hängebrücke​,​ traumhafte Ausblicke​,​ die ein oder andere Gipfelbesteigung und ein kurzer Übergang über einen spaltenlosen Gletscherrest hinterlassen Spuren in unserem Kopf​,​ die ein Fortsetzen auf dem 3. Abschnitt wahrscheinlich werden lassen. Eine einsam​,​ ruhige und einfach wunderschöne Tour​,​ wie sie in den Ostalpen nur noch selten zu finden ist.

    Highlights

    • Tomül und Patnaulpass
    • Fahrt mit der Räthischen Bahn durch die Rheinschlucht
    • Spektakulärer Übergang zur Capanna Medel über einen Gletscherrest

    Standort

    • Tagesbeschreibung

      • Thusis - Heinzenberg - Obergmeind

        Von Reichennau fahren wir öffentlichen Verkehrsmittels bis Präz. Auf dem Heinzenberg geht es durch die Walsersiedlungen Ober- und Unterschlappina mit einem wunderschönen Blick zurück und auf den gegenüberliegenden Piz Beverin. Mit seinen 2.997 m entkommt er nur knapp den 3.000 m. Wir übernachten in einem typischen Walserhaus, dem Berghaus Obergmeind.

        Aufstieg950 m
        Strecke8 km
        Gehzeit4:00 h
        UnterkunftBerghaus Obergmeind, Hütte
        ZimmertypMehrbettzimmer
        VerpflegungHalbpension
      • Obergmeind - Glaspass - Turrahus

        Über den Glaspass kommen wir ins Safiental. Von hier aus sind es nur wenige Kilometer bis zur Rheinschlucht. Wir gehen jedoch weiter auf unserem einsamen Weg Richtung inneres Safiental. Faszinierend sind die umliegenden Streusiedlungen der Walser vor dem Hintergrund der fast 3.000er. Wir übernachten im Turrahus, einem 300 Jahre alten Gebäude der Walser.

        Aufstieg850 m
        Abstieg750 m
        Strecke15 km
        Gehzeit6:00 h
        UnterkunftTurrahus, Berggasthof
        ZimmertypMehrbettzimmer
        VerpflegungHalbpension
      • Turrahus - Tomülpass - Vals

        Direkt hinterm Haus wandern wir auf einem gut angelegten Weg hinauf zum Tomülpass (Besteigung des Piz Tomül möglich, zusätzlich 1,5 h und ca. 500 m). Vom Pass aus geht es über die Alp Tomül entlang eines wunderschön mäandernden Baches und eingebettet in gewaltige Felsformationen nach Vals zum Gasthof Edelweiss. Vals ist aufgrund seines Mineralwassers und Thermalbades bei den Schweizern sehr bekannt. Im Dorf selbst lohnt sich der Besuch des Gandahus Museums.

        Aufstieg700 m
        Abstieg1150 m
        Strecke13 km
        Gehzeit6:00 h
        UnterkunftGasthof Edelweiss, Gasthof
        ZimmertypDoppelzimmer
        VerpflegungHalbpension
      • Vals - Patnaulpass/Uors - Vrin

        Heute entscheiden wir gemeinsam nach Lust und Laune. Vorweg sei gesagt, dass beide Varianten ihren Reiz haben. Variante 1: Wir laufen ein kurzes Stück Richtung Zervreilasee und fahren dann mit dem Sessellift nach Gandastatt. Auf zu Beginn breiten Wegen, die nach oben hin immer schmaler werden, kommen wir zu dem wunderschön zwischen zwei 3.000ern gelegen Patnaulpass (2.773 m). Nach etwa einstündigem Abstieg folgt ein anspruchsvoller Abschnitt über einen sehr schmalen aber gut markierten Weg, bis wir schließlich auf dem Fahrweg nach Vrin sind. Variante 2: Mit dem Postbus fahren wir nach Uors und wandern von dort durch die nach wie vor bäuerlich geprägte Landschaft mit traumhaften Ausblicken auf die umliegenden 3000er – den Piz Terri (3.149 m) haben wir direkt vor Augen. Dabei können wir durch die älteste Siedlung des Tales (Crestaulta bei Surin, ca. 3.500 Jahr alt) laufen. Übernachtung entweder im Gasthof Piz Terri oder in der Ustria Tgamanada.

        Aufstieg1200 m
        Abstieg1400 m
        Strecke15 km
        Gehzeit7:00 h
        UnterkunftGasthof
        ZimmertypMehrbettzimmer
        VerpflegungHalbpension
      • Vrin - Pass Diesrut - Terrihütte

        Von Vrin aus geht heute etwas gemütlicher über den Pass Diesrut hinunter in die berühmte Greina Hochebene. Ein gewaltiger Anblick in dieser Höhe, welcher hart erkämpft wurde, denn geplant war ein Wasserkraftwerk, das alle Schönheit zunichte gemacht hätte. Weit liegt sie vor uns mit ihrem mäandernden Bachbett. Bei Sonne ein Naturschauspiel, was es nicht mehr allzu oft zu sehen gibt. Vom Pass aus haben wir genügend Zeit, um diesen Anblick auf uns wirken zu lassen. Auf der Terrihütte lassen wir den Tag in dieser wunderschönen Umgebung ausklingen.

        Aufstieg1000 m
        Abstieg400 m
        Strecke10 km
        Gehzeit4:30 h
        UnterkunftTerrihütte, Hütte
        ZimmertypLager
        VerpflegungHalbpension
      • Terrihütte - Fuorcla da Lavaz - Capanna Medel

        Am vorletzten Tag durchwandern wir die komplette Greina-Hochebene. Erst kurz vor der Scaletta Hütte zweigt der Steig Richtung Medelserhütte ab (ein Abzweig zuvor ist nur bei absoluter Trockenheit machbar). Wir steigen immer schroffer durch felsiges Gelände zum Fuorcla da Lavaz (2.703 m) auf. Ein spaltenloser, kleiner Gletscherrest liegt im Abstieg vor uns. Weiter durch mit Felsblöcken durchsetztem Gelände geht es dem Talschluss entgegen. Ein letzter knackiger Anstieg bringt uns zur modernisierten Medelserhütte (2.524 m). Von der Terrasse aus oder durch das Panoramafenster genießen wir die geniale Aussicht des letzten Abends.

        Aufstieg950 m
        Abstieg600 m
        Strecke11 km
        Gehzeit6:30 h
        UnterkunftCapanna Medel, Hütte
        ZimmertypMehrbettzimmer
        VerpflegungHalbpension
      • Capanna Medel - Curaglia - Reichenau

        Von nun an geht´s bergab und recht bald zurück ins Grüne. Über die Alp Sura und durch das Val Plantas erreichen wir Curaglia (1.333 m) am Lukmanierpass, unserem Schlusspunkt der Wanderung. Wir fahren ein kurzes Stück mit dem Linienbus bis Disentis und mit der Rhätischen Bahn bis zu unserem Ausgangspunkt in Reichenau. Individuelle Heimreise.

        Aufstieg0 m
        Abstieg1200 m
        Strecke8 km
        Gehzeit2:30 h
    • Enthaltene Leistungen

      • Gepr. BergwanderführerIn
      • Halbpension während der Tour
      • Alle ausgeschriebenen Transfers (Bergbahnen etc.) während der Tour
    • Zusatzkosten

      • Kosten für die Anreise, Parkgebühren, Trinkgelder, Getränke und Essen unterwegs
    • Anforderungen

      Kondition

      Gut, 800-1200 Hm, 7h

      Technik

      Mittelschwer, Rot

      Vorraussetzung

      Anspruchsvolle Wege, exponierte Stellen mit Drahtseilen & Geländer, Trittsicherheit & Schwindelfreiheit, evtl. geringer Einsatz von Händen
    • Treffpunkt & Tour Ende

      Treffpunkt: Ort

      Bahnhof Reichenau

      Treffpunkt

      Thusis, Kanton Graubünden, Schweiz

      Treffpunkt: Uhrzeit

      10:30

      Ende der Tour: Ort

      Bahnhof Reichenau

      Ende der Tour

      Thusis, Kanton Graubünden, Schweiz

      Ende der Tour: Uhrzeit

      14:00
    • Ausrüstung

      Mitzubringende Ausrüstung

      • Siehe Ausrüstungsliste

      Vom Veranstalter gestellte Ausrüstung

      • keine

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      1.095,00 €
      inkl. MwSt
      pro Person